Juniperusjagd 2016 – Schwebda

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Am 10. September 2016 fand, im letzten Zipfelchen Hessens, die nunmehr zum 13. Mal durch den Jagdbogenclub JBC Juniperus Schwebda ausgerichtete, Juniperusjagd statt. Eigentlich bereits zum alljährlichen „Steineschmeißerturnier“ bei der Hirschfelder Blide angemeldet, kam es aus privaten Gegebenheiten dazu, dieses Absagen zu müssen und stattdessen in Hessen zu sein. Durch einen sehr guten Freund, viele andere Bekannte und Vereinsmitgliedern bereits im letzten Jahr, als das beste Turnier Hessens, angepriesene Info, rief ich kurzerhand beim Ausrichter an. Ich erkundigte mich über eventuell noch freie Startplätze. Nach einem sehr informativen und sehr angenehmen Gespräch, stand der Startplatz und die Vorfreude begann.

Um 7.30 Uhr ging es los. Wir fuhren von Kassel ausgehend nach Schwebda und trafen pünktlich zur Anmeldung ein. Vor Ort traf man auf einen großzügigen Pavillon, sowie eine Verpflegungstheke mit allerlei Leckereien. Es gab Kuchen, belegte Brötchen, Kaffee, Tee, Wasser und weitere Verpflegung. Morgendlich gestärkt konnte man an der nebenan aufgestellten Einschußwiese die ersten Pfeile schießen. Gegen 9.00 Uhr wurde die Juniperusjagd durch den Ausrichter offizielle eröffnet. Kurze Worte vom örtlichen Bürgermeister folgten und hießen uns willkommen. Nach weiteren Hinweisen zum Turnierverlauf und der Findung der Gruppen, ging es ab ins Gelände.

Hier einige Bilder zum Geschehen. Weiter unten folgen noch Fakten und Fazit.

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Hier die vernebelte Einschußwiese am frühen, frühen Morgen.

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Hier wurde wenig später die 13. Juniperusjagd eröffnet.

Zu den Fakten der Juniperus Jagd 2016. Wie immer spiegelt das hier Niedergeschriebene lediglich meine eigene, höchst subjektive Meinung sowie einen Überblick von Geführten Gesprächen mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder. Fie Fakten sind unterteilt in Rubriken wie Organisation, Verpflegung & Essen, Parcours sowie Fazit. Viel Spaß damit.

Organisation:

Die Anmeldung lief koordiniert und unproblematisch ab. Es kam trotz der Masse an Schützinnen und Schützen nicht zu langen Verzögerungen oder Wartezeiten. Man fühlte sich willkommen und gut empfangen. Alles machte einen routinierten und professionellen Eindruck. Für den unwahrscheinlichen Fall von Regen gab es einen großen Pavillon, der aber auch vor der nicht geizenden Sonne gut schützte. Es gab Kladden für die Schreiber welche ausgeteilt und zur Verfügung gestellt wurden. Nach der Eröffnung des Turniers wurden wir koordiniert in den Parcours gebracht.

Verpflegung & Essen:

es wurde eine große Auswahl an leckeren, selbsgemachten Kuchen sowie Kaffee und Tees bereitgestellt. Auch belegte Brötchen für die Vertreter der herzhaften Fraktion waren im Sortiment enthalten. Im späteren Verlauf des Turniers gab es noch diverse Grillwaren, Softdrinks und Bier. Das Serviceteam war nett und freundlich und erledigte die Verpflegung der Gäste angenehm. Für das leibliche Wohl wurde also vorbildlich gesorgt.

Einschußwiese am vernebelten frühen Morgen.

Verpflegungsstand und Serviceteam auf der Juniperus Jagd 2016

Parcours & Gelände:

Der Parcours verlief über eine Gesamtstrecke von ca. 8 Kilometern. Das Gelände war bergig und führte teilweise durch den Wald, erstreckte sich aber auch über freie Flächen und Wiesen. Die Schüsse waren in schönen Szenen gestellt und erhielten ihren Anspruch nicht nur dadurch das sie oft weite Entfernungen aufwiesen. Hier wurde mit Bedacht auf sämtliche Faktoren gestellt. Oftmals waren Schüsse dabei welche vermeindlich einfach wirkten, regelrecht „save“ waren. Gerade diese Schüsse entlarften sich als tatsächlich tricky gestellt und führten zu Überraschungen. Das Gelände wurde optimal für die Stationen genutzt. Mal drückte der Hang, mal verleitet die sinnvoll genutzte Vegetation. Es sind mir keine Tiere oder Ziele in Erinnerung geblieben, welche ich als „alt“ oder zerfleddert definieren würde. Es gab einen Schuß welcher von der Wiese auf Fuchs und Gans, in ein Häußchen hinein zu schießen waren. Ein tolles Extra was sehr schön in Szene gesetzt wurde. Vorbildlich auch die Backstops welche überall wo man sie brauchte auch vorhanden waren. Es gab einen Hunterteil innerhalb des Turniers. Hier war eine Gruppe Steinböcke, schräg hangabwärts, zu schießen. Die Gruppe war in einer Art waldumwachsenen Trichter, im Halbkreis den Grat entlang gehend zu bejagen. Als Sonderschuß gab es noch einen 100m-Schuß aller Schützinnen und Schützen auf ein Bison.

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Dieses Vogelgetier wurde durch die „Hohle Gasse“ geschossen!

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Der Bär am Hang täuschte optisch und war scheinbar näher dran als es den Tatsachen entsprach.

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Der Teufel ist ein Eichhörnchen! Hier in Realität umgesetzt.

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Ein Fuchs mit schlanker Siluette, hangabwärts, auf einem Baumstamm laufend – Spitze gemacht!

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Immer wieder anzutreffen – Toll gestellte Gruppen innerhalb derer es aber nur ein Wertungsziel gab. Eben was fürs Auge.

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Aus dem schattigen Wald heraus auf die Lichtung geschossene Hirsche.

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Eine schöne Szene, toll umgesetzt.

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Hier der Abschuß auf den Fuchs und die Gans im Schuppen. Auch hier täuschte die Optik.

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Schöne Station, hangaufwärts in den Wald hinein geschossen.

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Hier zu sehen 2 von den Huntersteinböcken im Taltrichter.

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Hier eine Wildschweinrotte. Natürlich und in großer Anzahl gestellt – Einfach klasse.

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Schön über die Senke auf den Widder.

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Sonnenbeschienen – der güldene Widder 😉

Fazit:

Die 13. Junipersjagd war ein aus meiner Sicht definitiv empfehlenswertes Turnier. Hier passte das Rundumerlebnis aus toller Landschaft und deren perfekte Nutzung, super Organisation und Ablauf, Parcourstellkunst mit Niveau und netten Menschen an einem Ort. Ob es das beste Turnier Hessens ist kann ich nicht sagen, da ich dort zuwenig unterwegs bin. Was ich aber sagen kann ist das es das beste Turnier in Hessen war welches ich bis jetzt miterleben durfte

 

Viel Spaß noch mit Weiteren Beiträgen auf bogensportblog.de

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