EBHC 2016 Saalbach Hinterglemm

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Lange hat es gedauert bis dieser Beitrag fertig war. Es fiel mir wirklich nicht einfach dieses durchweg positive, für mich bislang einzigartige und großartige Event zu beschreiben und dabei der Gesamtveranstaltung gerecht zu werden. Schon vorab möchte ich sagen das es eine Großveranstaltung war die ihresgleichen sucht und meines Erachtens nach auch noch lange suchen wird. Das gesamte Orgateam hat eine exorbitant, großartige Leistung vollbracht und für uns Schützinnen und Schützen eine Europameisterschaft auf die Beine gestellt die bis ins kleinste Detail durchdacht und perfekt umgesetzt gewesen ist. Sicherlich gab es auch hier diverse Kleinigkeiten die Pessimisten zum dezenten Meckern verleiten konnte, doch Erbsenzähler finden eben immer etwas. Einige Einzelpersonen wunderten sich wohl darüber das in Österreich Berge vorhanden sind. Nun ja. Im Folgenden werde ich versuchen ein Bild des gesamten Turniers zu vermitteln, Meinungen aus Gehörtem und geführten Gesprächen wiedergeben, Impressionen in Bildern und Videos zu teilen und einen möglichst detailierten Einblick in die EBHC, so wie wir als Gruppe sie erleben durften, weitergeben. Viel Spaß beim lesen.

Hier das Infoheft zur European BowHunter Championchip 2016 in Saalbach Hinterglemm


PDF Download.

Samstag 25. Juni 2016

Wir sind am Samstag den 25.06.2016 um 3:30 Uhr in Berlin aufgebrochen. Nach einer angenehmen und weitestgehend staufreien Fahrt gab es kurz vor der Grenze nach Österreich die ersten kleineren Verzögerungen. Hätten wir nicht, wie die meisten Anderen, die letzte Tankstelle zum Tanken genutzt, sondern die Erste hinter der Grenze, hätten wir wohl 30 Minuten Zeit und etwas Geld beim Literpreis gespart – Sei es drum 😉 Direkt nach eintauchen in das herrliche Staatsgebiet tauchten links und rechts der Fahrbahn tolle Landschaften und klare Gebirgsbäche auf. Das Land hatte uns empfangen. Kurzerhand haben wir an der nächsten Parkbucht gehalten, die Kleider beseitigt und ersteinmal die willkommene Abkühlung im Bach gesucht. Innerhalb der 10 Minuten kamen gleich 2 Raftingtruppen und 2 Kanuten vorbei welche die Planung für den Schußfreien Tag stimmulierten. Nach der Erfirischung im angenehm kühlen und klaren Wasser ging es an, die Reststrecke zu unserem Basislager zu bewältigen. Wir residierten in Maishofen, in einem gemütlichen und schön gelegenem Appartement welches wir bereits im September 2015 gebucht hatten. Gerade eingeparkt, wurden wir von Rupertus, dem freundlichen Eigentümer, empfangen, herrzlich begrüßt und zum Appartement gebracht. Er zeigte uns alles und wieß uns hinterher noch in die Bedienung der hauseigenen Sauna ein. Zunächst einmal füllten wir unsere Reserven ein wenig auf und entspannten eine kleine Weile auf dem schönen Balkon im Dachgeschoss. Dort warteten wir bis unsere Gruppe vollzählig eingetroffen war und machten uns anschließend auf den Weg zur Anmeldung, Bogenkontrolle und Erkundung der Umwelt. Die Strecke war top ausgeschildert und super gekennzeichnet. Überall hingen die kleinen Wegweiser die uns zum Ort des Geschehens führten. Die Bogenkontrolle sowie die Kontrolle und Abgabe der Ersatzbogen ging für uns noch zügig und ohne große Warterei von statten. Der frühe Vogel fängt den Wurm! Andere mußten länger stehen. Auch hier war alles wieder vorbildlich organisiert und gekennzeichnet. Das Orgateam war freundlich und hilfsbereit. Erledigt! Jetzt ging es zur Registration und Ausgabe der offiziellen Startnummern. Zusätzlich erhielten alle Schützinnen und Schützen, welche Unterkunftsbedingt keine sog. Jokercard besaßen, eine Liftkarte welche bis zum 02.07.2016 das kostenlose Nutzen sämtlicher Lifte und Gondeln ermöglichte. Auch in der Freizeit! Sehr, sehr Umsichtig und top organisiert das Ganze. Im kleinen Willkommensumschlag waren weitere Dinge enthalten. Hier wurde bis ins Detail gedacht. Sogar sehr funktionelle Sicherheitsnadeln für die Startnumemrn waren vorgesehen und enthalten. Natürlich gab es auch Merchandise in Form von Feuerzeugen, kugelschreibern und Lippenbalsam (Der nach Sehenewachs ausschaute). Anbei fand sich auch das Infoheft, der Pin mit dem Logo der EBHC, sowie etwas Knabberei und ein energetisierendes Getränk. Fein – Man fühlte sich willkommen und gut gepampert.

Impressionen Samstag
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Sonntag 26. Juni 2016

Am Sonntag wurde natürlich ausgiebig, jedoch früh, gefrühstückt. Fit und gestärkt trafen wir um kurz nach 10:00 Uhr an der Gondelbahn zum Trainingsparcours ein. Alles klappte wunderbar und wir stiegen an der Zwischenstation „Sonnhof“ aus. Dort angekommen meldeten wir uns im Wintergarten des Restaurants für den Trainingsparcours an und zahlten 10,- € für die Tageskarte. Der Umstand das der Trainingsparcours kostenpflichtig war, wurde uns auch nach längerem Überlegen nicht ganz klar, konnte aber unter Berücksichtigung all der anderen toll arrangierten Highlights, vernachlässigt werden. Wir begannen also den Parcours zu beschießen. Geschoßen wurde eine 2fach-Hunterrunde. Bis zum Ende des 1. Drittels kamen wir gut und ohne lange Warterei durch. Ab Station Nummer 10 standen wir dann leider immer länger. Natürlich hatten viele andere Schützen auch die Idee den Parcours zu nutzen. An Station 14 liefen dann doch recht viele Gruppen auf. Hier kreuzten auch auf einmal Scharenweise aus dem Wald und durch die Schußbahn laufende Schweizer, die das Schießvorhaben der Schützen auch völligst ignorierten. Wir wiesen freundlich und bestimmt darauf hin das man sich doch bitte an die Wege und die Reihenfolge halten solle, was wohl teilweise und mit murren verstanden wurde. Pünktlich zur Hälfte des Parcours, kam das Wetter in Form eines Wolkenbruches auf uns nieder und verstärkte den Wunsch erst einmal zu verschnaufen und im „Sonnhof“ zum Essen einzukehren. Das Restaurant warb mit einem BowHunter Spezial. Es gab unter anderem Rippchen und BBQ Brisket. Hmmm…. dachten wir und orderten das Brisket gleich 4 Mal. Vorab noch eine Fritatensuppe… lekker. Leider entpuppte sich das an exelenten Beilagen gelegene Brisket als das so ziemlich elendigste und zäheste Stück Suppenfleisch, welches mir je untergekommen ist. Wer mich kennt weiß wie sehr ich gute Küche zu schätzen weiß. Das war jenseits von gut und böse. Auf die Frage hin „ob alles passt“ antwortete ich wahrheitsgemäß und pflichtschuldig „Nein, das Fleisch ist zäh und schmeckt nicht“. Nach kurzer Schockstarre reagierte der Wirt jedoch vorbildlich und bot uns allen an eine Alternative aufzutischen. Das Brisket war dann auch aus 😉

Nun stellte sich die Frage runter zur Einschußwiese zu fahren und dem offiziellen Briefing beizuwohnen oder den Parcours zuende zu schießen. Die Gondel schloß um 17:00 Uhr ihre Pforten, das Briefing begann um 16:00 Uhr, es war nun 15:00 Uhr. Pflichtbewußt und hängenden Hauptes entschlossen wir uns das Briefing wahrzunehmen. Leider erkannten wir im Tal angelangt doch schnell das wir den Parcours hätten vorziehen sollen. Wir erfuhren nochmals die allgemeinen Hinweise, Abläufe und Besonderheiten. Objektiv auch hier wieder positiv zu bewerten. Es wurde eben darauf geachtet das alles möglichst reibungslos und geordnet ablief. Subjektiv schade für uns, da wir uns ja bereits im Vorfeld ausführlich informiert hatten und auf dem trainingsparcours besser aufgehoben gewesen wären. Sei es drum. Um 18:00 Uhr folgte der Einmarsch der Nationen. Diesen haben wir leider nicht mitbekommen da wir es vorzogen lecker, lecker zu speisen und dann nach wiederholter Entspannung in der Sauna, recht früh ins Bett gingen um fit zu sein.

Impressionen Sonntag

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Montag 27. Juni 2016

Am Montag sah die Einschußwiese dann auf einmal ganz anders aus. Gefüllt mit all den Schützinnen und Schützen war es eine wahre Wonne sich des Anblicks zu erfreuen.

EBHC 2016 Saalbach Hinterglemm 1. Schußtag Einschußwiese Panorama

EBHC 2016 Saalbach Hinterglemm 1. Schußtag Einschußwiese Panorama

Montag war unser erster Schußtag. Unsere Parcoursgruppe beschoß den Gelben Parcours, die sogenannte L.G. Animal Runde. Gelegen im Talschluß, oberhalb des Kletterparks und noch über dem blauen Parcours, den wir am Donnerstag schießen sollten. Zunächst wurden alle Parcoursgruppen, nach Durchsage, von den Kampfrichtern und Marshals, vom Feld geführt. Entweder ging es direkt mit der Gondel zum Parcoursstart oder auch zuerst zum Bus. Der gelbe Parcours wurde zuerst mit dem Bus bis Talschluß gefahren. Dort stiegen wir in die netten Bergbimmelbahnen um und wurden auf Höhe des Kletterparks gebracht. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir an den Pflöcken zur Einteilung an. Kurz darauf und nach ein paar erklärenden und einweisenden Worten der Offiziellen ging es zum Pflock und auf ins Turnier.

Da es im Wettkampf untersagt war Fotos via Smartphone aufzunehmen, ich allerdings keine Kamera dabei hatte, konnte ich leider auch keine Aufnahmen anfertigen. Hier möchte ich mich besonders bei „Dali“ aus meiner Gruppe bedanken. Ganz davon abgesehen das er ein mega cooler Mensch, guter Schütze und super Gesprächspartner war, hatte er auch eine Kamera dabei und war so freundlich mir seine Speicherkarte am Montag und am Dienstag direkt mitzugeben um seine Aufnahmen auf den Lappi zu übertragen. Danke „Dali“.

Impressionen Montag – Gelber Parcours – L.G. Animal Runde

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Dienstag 28. Juni 2016

Auch am Dienstag war das Prozedere am Morgen das Gleiche. Anfahrt von der Unterkunft zur Einschußwiese/Practice Range, Versammlung bei der richtigen Parcoursgruppe, Transfer zum Parcours. Am Dienstag schossen wir den grünen Parcours. Offizielle Parcoursbezeichnung: Viehhofen Runde. Karteografisch lag die Viehhofen Runde, geschätzt einen knappen Kilometer, dem gelben Parcours vom Vortag vorgelagert. Auch heute leider keine Eigenaufnahmen, dafür aber wieder einige schöne Bilder von Dali. Nochmals Danke.

Impressionen Dienstag – Grüner Parcours – Viehhofen Runde

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Mittwoch 29. Juni 2016

Mittwoch war unser aller schußfreier Tag. Unser aller? Nein. Es war Herrentag. Wir hatten eigentlich vor die Europarutsche in Angriff zu nehmen. Leider war diese jedoch an diesem Tag wegen Vorreservierung einer Großgruppe nicht zugänglich für uns. Kurzerhand entschieden wir uns den aus den Vortagen bekannten Hochseilpark zu testen. Über 8 Kilometer Seilstrecke, mega viele und lange Seilfahrten, Parcours von leicht bis anstrengend – Mega. Um uns die Zeit bevor es dort losging zu vertreiben, plantschten wir kostenlos im kühlen Naß des Kneipparks und genossen Wasser, Landschaft, Getier und Ausschnitte des blauen Parcours, der teilweise anlag.

Impressionen Mittwoch – Schußfreier Tag – Ausflug Hochseilpark.at

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Die Seilbahnen verlangten natürlich ihren eigenen Platz. Übrigens erfuhr ich erst hinterher das Filmen wohl untersagt war 😉

Am Abend gönnten wir uns noch ein entspanntes und kurzes Bad im Zeller See. Der herrliche, saubere und glockenklare Zeller See, dessen Wasser man bedenkenlos trinken kann, verdient hier definitiv seine gebührende Erwähnung.

Donnerstag 30. Juni 2016

Am Donnerstag hatten wir unseren 3. Schußtag. Die Gruppen wurden neu gemischt und nach Leistung sortiert. Wiederholt hatten wir alle Glück und kamen in tolle Gruppen, innerhalb derer wir auf angenehme Menschen trafen. Zu beschießen war heute der blaue Parcours, genannt Vonobile Runde. Wie vorhergesagt hatten wir am Donnerstag das Vergnügen und „das Wetter“ kam. Der Nebel trat auf, die Wolken zogen die Hänge hinunter und es war große Teile der zu bewältigenden Parcourszeit ein heftiger Guss am Start. Hier freute ich mich besonders über die wasserdichte Kleidung 😉 Tatsächlich hatte ich kleine, tropfwasserbedingte Seen in den ebenfalls wasserdichten Taschen. Das Wetter drückte auch etwas die Leistung. Zumindest meine. Leider gibt es von Donnerstag keine Bilder. Details zu allen Parcours finden sich aber weiter unten in den Fakten.

Dafür aber, wer hätte auch anderes denken können… schön Sauna nach dem Sauwetter. Entspannend und wohltuend.

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Freitag 01. Juli 2016

Freitag war unser 4. Schußtag. An der Practice Range angekommen zeigte sich nochmal das gesamte Aufgebot aller Schützinnen und Schützen. Es war schön anzusehen. Bereits am Montag (Laßt mich nicht lügen – vielleicht war es auch schon Sonntag oder auch erst Dienstag) konnten wir alle Zeuge einer eigens kreierten Komposition mit dem namen „Let your arrows fly“ werden. Dieses nette Stück untermalte unsere morgendlichen Zusammenkünfte an der Einschußwiese ;-). Diesmal hatte die pinkne Parcoursgruppe als Highlight und zum WarmUp, in Gänze (Also alle Teilnehmerinnen), den Makarenatanz einstudiert und eindrucksvoll vorgeführt. Mit anderen Worten, es war eine sehr energetische und greifbare Stimmung. Diesmal ging es für unsere Gruppe direkt zur Gondel. Erneut und der Leistung entsprechend gruppiert ging es im roten Parcours mit der offizielle Bezeichnung „Wieninger Runde“, an den Pflock. Wiederholt eine super Gruppe bekommen, begann der letzte Wettkampftag für mich überraschend und motivierend gut. Die erste und recht fixe Hälfte des Parcours geschoßen, malte ich mir Großes aus und war nach der Pause an der Labestation so innig ins Gespräch vertieft, das ich mit Pein und Erschrecken am kommenden Pflock das Fehlen meines Bogens bemerkte. Den Berg (Dämlicherweise mit Rucksack) runtergerannt (Ja gerannt), Bogen unter Gelächter gepackt, Berg wieder hoch, an den Pflock und Schuß. Ab da an war es dann schlagartig vorbei mit Leistung abrufen. Luft raus, zweite Hälfte versaubeutelt. Zu wenig Training im Vorfeld machten sich bemerkbar. Ein Fehler der mir kein zweites Mal passieren wird 😉 Auch hier nachfolgend schöne Bilder vom Parcours und der tollen Landschaft. Details zu allen Wettkampfparcours der EBHC folgen weiter unten in den Fakten.

Impressionen Freitag – Roter Parcours – Wieninger Runde

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Fakten:
Nachstehend aufgeführt meine subjektive Meinung sowie Resonanzen aus geführten Gesprächen zu den Punkten: Veranstaltung & Organisation, Essen & Verpflegung, Parcours, Fazit.

Veranstaltung & Organisation

Die gesamte Veranstaltung inklusive aller Details, hätte aus meiner Sicht nicht besser organisiert werden können. Die Leistung aller Beteiligten, dieses „Monster“ so zu stämmen wie es geschehen ist, hätte man in keiner Art und Weise toppen können. Man merkte bei jedem einzelnen Punkt das alle Dinge bis ins Kleinste bedacht worden waren. Das fing bei der Beschilderung im gesamten Tal an, ging über die sehr gut organisierten Bogenkontrollen und Anmeldungsprozesse, die Aushändigung der „Willkommenspakete“, den Infoheften mit Programmhinweisen, den ausführlich stattfindenden Briefings, der immer flotten und aktuellen Meldungen im Onlinebereich zur Unterstützung, nicht zu unterschlagen die Freundlichkeit aller Beteiligten im Orgabereich – Hammer, Hammer, Hammer. Das waren mit Randpublikum ü2000 Menschen, die übers Gelände, in die Parcours, zu den Stationen gebracht werden mußten, mit Wasser versorgt werden mußten, bei Unwetter ins Trockene und Sichere gebracht werden mußten. Wahnsinns Leistung. Ich habe nicht wenige Turniere erlebt bei denen 100+ Teilnehmer die Organisation sprengten. Hier lief es einfach. Bereitstellung von Shuttlebussen, Gondelpässen, Anschlußtransfer via Bimmelbahn, tolle Marshals und Helfer im Parcours. Das Detail behielt man ebenso im Bereich Parcours im Auge, mehr dazu aber unter Parcours. Auch sinnvoll und angenehm war die Nutzung von EBHC-Schillingen als Währung im gesamten Turnierverlauf. Man konnte diese kleinen Schnipsel auf Abreißblöcken zu 10,00 € täglich erwerben. Die Zahlung im Parcours war mit Bargeld nicht möglich.

Essen & Verpflegung

Abgesehen von den Essensständen an der Practice Range, wo es unter anderem Burger, diverse Wurstwaren und lecker Waffeln gab, wurde in den Parcours jeweils mit einer festen Labestation aufgewartet. Ich fand die Übersichtlichkeit der dort angebotenen Speisen sehr angenehm. Manchmal hat man ein Überangebot an Dingen die man eigentlich alle nicht mag. Ganz anders hier. Es gab jeden Tag und in jedem Parcours Apfelstrudel oder Topfenstrudel, Belegte Semmeln, Wurst und ein variierendes Highlight. Einmal Chili, einmal Schnitzelbrötchen, sowie weitere Leckereien. natürlich gab es Kaffee und diverse Erfrischungsgetränke, sowie landestypische Energigetränke. Hervorstechend in meiner Erinnerung eingebrannt blieb der Apfelstrudel. Für alle Schützinnen und Schützen standen kostenlos Äpfel bereit die man auch auf den weiteren Parcours mitnehmen konnte. Im Parcours untergebracht traf man dann je auf zwei Smoking Points, an denen auch immer reichlich Wasser mit und ihne Kohlensäure bereit lag. Neben der wunderbaren Umsorgung im Punkt Verpflegung, gab es natürlich auch im Umkreis überall gute Optionen der landeseigenen Küche zu frönen. Auch hier, und man weiß, da nehm ich es genau: Kein Meckern und kein Murren! Hier wurde (So scheint es mir) bewußt auf Quantität verzichtet und zu Gunsten der Qualität entschieden. Die Preisgestaltung verstand ich nicht immer (Hatte auch nicht mit zu hoch im Allgemeinen zu tun), hielt sich allerdings für eine Veranstaltung solcher Art, absolut im Rahmen. Niemand kann zetern für einen Apfelstrudel dieser Qualität 1,50 € zu zahlen. Selbst besagte Enrgiegetränke schlugen lediglich mit 2,50 € zu Buche. Schön auch hier die Bargeldlose Nutzung der bereits oben erwähnten EBHC-Schillinge. Kurzgefasst: Essen und Verpflegung auf der EBHC 2016 haben mir sehr gefallen. Daumen hoch!

Parcours

Wir kommen zum eigentlich Wichtigstem, den Parcours. Wir hatten hier allesamt das Glück und die Ehre, eine riesige Einschußwiese, einen tollen Trainingsparcours, 9 Wettkampfparcours, einen Ersatzparcours für den weißen Parcours „Top of the EBHC“, geboten zu bekommen.
bogensportblog-de-EBHC-2016-Saalbach-Hinterglemm-UBSV-Glemmtal-Infoheft-_19

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Alle davon waren nicht nur optische Highlights wie fast jeder Bergparcours im schönen Bogensportmekka Österreich, sondern absolut genial gestellt. Persönlich kann ich das über den gelben, grünen, blauen, roten und den Trainingsparcpours behaupten. Über die anderen Parcours kann ich nur aus zweiter Hand berichten. Denke jedoch das es ähnlich gut war. Was ich persönlich einfach sehr zu schätzen wußte ist die Schlichtheit in der Rafinesse wie gestellt wurde. Kein einziges von mir oder durch mich beschossenes Ziel, an keiner Station, war irgendwie verstellt oder versucht worden mit optischen Hindernissen wie Sträuchern oder Bäumen zu erschweren. Hier wurde subtil gearbeitet. Optisch wurde selbstredend viel mittels Steigungen und Neigungen aber auch mit Schräglagen gearbeitet. An anderer Stelle kam es so vor als ob man einen zunächst einfach aussehenden Schuß nur durch ein enormes Aufstiegsmärtyrium schwer konzipiert hatte, nur um dann festzustellen das der Schuß selbst auch noch seine Tücken hatte. Offensichtlich sahen viele Schüsse sehr leicht aus, waren es aber definitiv nicht. Es war nichts unmögliches dabei aber es herrschte ein hoch gestecktes Niveau. Wie für ein solches Event nicht anders zu erwarten, waren alle Wege deutlich markiert und absolut vorbildlich bepflockt sowie beschildert. Alle Ziele waren mit klar angezeichneten Abgrenzungen und eindeutig definierten Kill- sowie Wundlinien definiert und in Fotoqualität visualisiert. Diese Parcours zu beschießen war eine wahre Freude. Top gestellt.

Fazit

Wenn es noch nicht aus den vorangegangenen Zeilen klar und deutlich hervorgegangen ist: Es gab einfach nichts was mir oder den Menschen in meiner Umgebung gefehlt hätte oder auf ungemach gestoßen wäre. Sicherlich gab es die ein oder anderen Stimmen die von gefährlichen Stellen im Parcours und unglaublich zu überwindenden Hindernissen in Form von absolut unerwarteter bergiger Landschaft, sprachen. Ich denke das waren aber zum Einen nicht viele und zum Anderen waren auch die Parcours für die Veteranenklassen nicht ganz so steil wie andere – so wurde es mir zumindest zugtragen. Das Argument der Berge blieb für mich wie für viele Ander unbeständig, da man damit ja rechnet und sich darauf freut und sich verbereitet, nach Österreich und in die Berge zu fahren. Sei es drum. Ich möchte mich eigentlich gar nicht weiter Wiederholen, müßte dies aber tun, denn es war eine wahnsinnig tolle Veranstaltung, die Ihresgleichen sucht. Ich freue mich diese Erfahrung gemacht zu haben und werde im kommenden Jahr auf der WBHC in Florenz gespannt sein, wie die Umsetzung im Vergleich aussieht. Auch die Ausrichtung im darauf folgenden Jahr durch den DFBV, im Rahmen der EBHC 2018 in Deutschland hat eine hohe Messlatte nach dieser gelungenen Leistung.

Ergebnislisten EBHC 2016

Gerne möchte ich nochmals alle Personen die auf Bildern auftauchen, mit denen ich gesprochen habe und eventuell auch nicht anbieten mich zu kontaktieren falls sie es wieder Erwarten nicht möchten ihr Konterfrei hier veröffentlicht zu sehen. Auf diesem Weg möchte ich auch ALLEN netten Menschen die mir im Rahmen dieses tollen Turniers begegnet sind danke sagen.

Viel Spaß mit weiteren Beiträgen auf bogensportblog.de

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Es tut uns sehr leid das dir dieser Beitrag leider nicht mehr, wie im Original verfasst, zur Verfügung gestellt werden kann. Leider gab es beim Umzug des Servers schwierigkeiten. Unser Hoster hat, entgegengesetzt der Absprache, den Webspace erheblich ...
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Es tut uns sehr leid das dir dieser Beitrag ...
Am 16. & 17. Mai 2015 fand in Userin dei nunmehr 20. Bowhunter Jamboree der Strelitzer Feldbogensportgilde statt. Es war insgesamt ein sehr schönes Turnier, mit vielen tollen Schüssen in einer super Landschaft, mit guter Organisation und viel Spaß.

Hier ...
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